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Vier Dinge, die du bei der release-planung beachten solltest?

Es ist Zeit, ein neues Album oder eine EP herauszubringen? Wenn du eine neue Release planst, gibt es einige Dinge zu beachten, damit diese auch den Erfolg hat, den du dir wünschst. Wenn du die folgenden vier Tipps im Hinterkopf hast, bist du auf einem guten Weg.

 In diesem Blogbeitrag erfährst du: 

  • welche Vorläufe du beachten solltest
  • wie du deine Aufgaben priorisierst
  • warum ein Blick von außen helfen kann


 1. Das Veröffentlichungsdatum 

Willst du eine neue Platte aufnehmen, solltest du dir als Erstes ein fixes VÖ-Datum setzen. Das hilft dir dabei, dich zu fokussieren und auf etwas ganz Gezieltes hinzuarbeiten. So hast du immer im Blick, wo du hinmöchtest, was du erreichen willst und wann du es der Öffentlichkeit präsentieren wirst. Sonst arbeitest und arbeitest du und hast vielleicht den Eindruck, kaum vorwärtszukommen, weil du nicht wirklich weißt, worauf du hinarbeitest.

 2. Deine Aufgaben 

Der nächste Schritt ist, dir zu überlegen, was du eigentlich bis zur Release alles erledigen musst. Am besten machst du hier erst mal ein Brainstorming und erstellst daraus eine einfache Liste. Folgende Dinge könnten dort stehen:

  • Promotion (mit der Frage einhergehend: Willst du deine Promotion selbst machen oder einkaufen?)
  • Start-Booking
  • Artwork
  • Pressebilder
  • Pressetext
  • EAN

Liste dir zunächst erst einmal alles auf, das dir in den Sinn kommt und notiere dir dazu alle Fragen, die sich dir zum jetzigen Zeitpunkt stellen, beispielsweise: Woher bekomme ich einen EAN? Wer könnte meinen Pressetext schreiben?

Es ist wichtig und hilft ungemein, diese Infos einfach mal aus dem Kopf herauszuholen. Das wird dich und deinen Kopf entlasten.

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 3. Das Aufgaben-Cluster 

Im nächsten Schritt ist es wichtig, alle aufgelisteten Punkte am Ende zu Themengruppen zusammenzufassen.

Die Themengruppen könnten beispielsweise sein: 

  • Promotion
  • Produktion
  • Booking

Darunter sortierst du dann die jeweiligen Unterpunkte, die du im Brainstorming gesammelt hast.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob du an alles gedacht hast, dann hol dir Feedback von befreundeten Musikerinnen oder in der Community.

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 4. Die Vorläufe 

Nachdem du alle deine Gedanken sortiert und aufgelistet hast, kannst du jedem Themenblock eine genaue Zeitplanung zuweisen. Hier legst du fest, was in welcher Zeit erledigt werden muss, um dein Releasedatum einhalten zu können.

Willst du beispielsweise mit einer Promoterin zusammenarbeiten, braucht sie circa vier Monate vor deiner Veröffentlichung alle notwendigen Infos. Das bedeutet für dich wiederum, dass vorher deine Pressematerialien fertig sein müssen (Pressetext, Fotos etc.).

Sechs Monate vor deiner Release sollte sich allmählich das fertige Master abzeichnen, damit du die Pressung anstoßen kannst.

Auf diese Weise hangelst du dich von Themen-Cluster zu Themen-Cluster und arbeitest die Dinge nacheinander ab. Du kannst es dir wie einen Zeitstrahl vorstellen, an dessen Ende die Veröffentlichung steht. Nach und nach wirst du all deine Aufgaben auf diesem Zeitstrahl einsortieren können und weißt, was du wann machen musst, um letztlich zu deiner Release zu kommen.

Du bewegst dich quasi rückwärts.
In dem Moment, in dem du die Vorläufe einbeziehst und beachtest, nimmst du dir selber den Stress. Denn auf diese Weise hast du eine klare Struktur, in der du dich bewegst. Es kann nur wenig Unvorhergesehenes passieren, weil du es alles geplant hast – im Idealfall mit Zeitpuffer.

Grundsätzlich kann es zudem Sinn machen, die unterschiedlichen Gewerke (Promoterin, Bookerin, Presswerk) mitreden zu lassen. Denn manchmal denken diese Menschen an Dinge, auf die du noch gar nicht gekommen bist. Es ist trotzdem noch dein Projekt – aber zu viele Köche verderben den Brei. Versuch, ein gutes Mittelmaß zu finden zwischen deinen Vorstellungen und der professionellen Meinung anderer.


Über die Autorin

Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.  

RAKETEREI ist eine Community, die mittlerweile über 1.500 Musikerinnen fasst (Stand Juli 2020). Als Mentorin unterstütze ich die Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.

Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Imke Machura - raketerei

 Das heißt zusammenfassend:  

Stell dir deine Releaseplanung auf einem Zeitstrahl vor und arbeite dich von Thema zu Thema.

  • Setz dir ein Veröffentlichungsdatum.
  • Mach ein Brainstorming und finde heraus, was vor eine VÖ alles zu tun ist.
  • Priorisiere und clustere deine Aufgaben.
  • Hab die Vorläufe im Blick.

Meine Mission

Als Co-Pilotin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei, eine profitable und unabhängige musikalische Karriere aufzubauen. RAKETEREI ist deine Räuberleiter in die Musikbranche.

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