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Ich weiß nicht, was ich posten soll. Was kann ich tun?    

Du kennst das wahrscheinlich – ständig checkst du in den Social Media die Timeline, ob jemand ein Like dagelassen oder deinen Beitrag kommentiert hat. Das kann ganz schön zeit- und kraftraubend sein. Allerdings steht eines fest: Du solltest nicht grundsätzlich auf Social Media verzichten, denn es bietet dir eine kostenlose Bühne, über die du potenzielle Fans erreichen kannst. Hier können dich die Menschen kennenlernen, du kannst mit ihnen in den Dialog treten und Vertrauen aufbauen. Mit ein paar einfachen Ideen kannst du deinen Social-Media-Aufwand optimieren. Was genau du tun musst, erfährst du in diesem Blogartikel.


In diesem Blogartikel erfährst du:

  • warum die Zielgruppe essenziell ist.
  • wie du deine Arbeit aus der Vogelperspektive betrachtest.
  • was mit Formaten gemeint ist.

© Nick Morrison

Bevor du dir aber Gedanken darüber machen kannst, was und wie oft du posten willst, musst du erst einmal deine Hausaufgaben machen. 
Und diese Hausaufgaben umfassen zwei Fragen, auf die du eindeutige Antworten brauchst:

Wen möchtest du erreichen? 

Das ist keine Frage, die man unter den Tisch fallen lassen sollte und die immer wieder auftauchen wird, wenn du mit deiner Musik Geld verdienen möchtest. Auch solltest du dich von dem Gedanken verabschieden, dass ja potenziell jeder deine Musik hören könnte.
Es macht einen Riesen-Unterschied, ob du die Menschen erreichen willst, die harte Jazz-Fans sind oder die Menschen, die Popmusik mögen. Jazz-Fans legen beispielsweise viel mehr Wert auf den Klang, sind meist schon etwas älter und haben möglicherweise etwas mehr Geld zur Verfügung. Pop-Fans wiederum könnten jünger sein, vielleicht Studenten, die die Musik eher streamen.
Diese Unterschiede haben einen eklatanten Einfluss auf die Kommunikation – und zwar auf das Wie, das Was und das gesamte Look & Feel deiner Postings.

Wenn du von deiner Zielgruppe keine Vorstellung hast, wird sich auch niemand angesprochen fühlen, weil dann niemand weiß, ob er sich angesprochen fühlen soll oder nicht. Je spezifischer du wirst, je genauer du dich positionierst, desto einfacher wird es, genau die Menschen zu erreichen, die zu dir passen. Denn eine kleine Zielgruppe bedeutet nicht, weniger Umsatz zu machen, sondern es hilft dir, die Menschen zu verstehen, zu wissen, wovon sie sich angesprochen fühlen.

 Was zeichnet dich aus? 

Du musst ganz genau wissen, was dich und deine Musik auszeichnet, was du anbietest.
Hier darf sich die Kommunikation nicht nur auf die Momente beschränken, in denen du aktiv etwas tust, wie z. B. im Studio zu stehen oder bei einem Festival zu spielen. Das hätte zur Folge, dass zu dieser Zeit eine hohe Social-Media-Aktivität herrscht, und danach dann kaum noch.

Wechsle die Perspektive und frage dich: Was denken die Menschen, wenn sie auf die Musikbranche gucken? Sie sehen eine Branche, in der viele Menschen im Rampenlicht stehen – die die Menschen, nämlich die Fans, verzaubern.
Wie die Musikmenschen aber dahin gekommen sind, welche Erfolge sie auf ihrem Weg gefeiert haben, welchen Herausforderungen sie sich stellen mussten, wie viel Arbeit es z. B. ist, eine CD zu produzieren – das alles weiß niemand.
Merke dir dabei aber, dass es einen Unterschied zwischen »persönlich« und »privat« gibt. Diese Perspektive (also zu überlegen, was die Menschen interessiert) heißt nicht, dass du dein ganzes Seelenleben präsentieren sollst. Es bedeutet vielmehr, den Fokus auf gesonderte Aspekte zu legen, die dich als Künstlerin erfahrbar machen.

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Was macht Künstlerinnen erfahrbar?

Menschen können sich mit Menschen identifizieren, wenn sie verstehen, wofür diese Menschen stehen und welche Message sie beispielsweise weitergeben wollen.
Ein Beispiel: Isabelle Bodenseh ist Musikerin, die Flöte spielt. Das ist die unmittelbare Sicht auf sie, die Froschperspektive, also die Sicht auf die Dinge.
Eine andere Perspektive ist, dass sie Menschen zeigen will, wie man z. B. frei und losgelöst von Notenblättern improvisiert. Das wiederum ist die Vogelperspektive und die ermöglicht es, Leichtigkeit in den Umgang mit Social Media zu bringen.  Warum?

1) Denke in Formaten, nicht in einzelnen Postings 

Mit Formaten sind in diesem Fall wiederkehrende Postings gemeint, die immer im gleichen Stil gehalten sind, und bei denen sich nur der Inhalt ändert.
Ein Beispiel: Du machst südamerikanische Musik und stellst fest, dass die Deutschen einfach kein Rhythmusgefühl haben. Ein Format könnte hier sein, dass du zeigst, in welchen Gegenständen alles »Rhythmus steckt«. Hierbei bleibt die Art des Postings immer gleich, nur der Gegenstand verändert sich.

Was heißt das nun? Es ist viel einfacher, in Formaten zu denken (auf Basis der Vorüberlegungen), als sich jeden Tag neuen Content aus den Fingern zu saugen.
Warum? Zum einen solltest du dir vor Augen führen, wie sich Menschen durch die sozialen Netzwerke bewegen – beispielsweise wird Instagram geöffnet, sie scrollen sich durch die Timeline, bleiben auf einem Profil hängen und sehen sich dort genauer um. Was sehen sie dort? Eine Musikerin im Swimmingpool, im Studio, beim Eisessen. Aha. Was erfahren sie? Nur, dass es eine Musikerin ist – aber nicht, wofür die Künstlerin steht, was sie ausmacht. Das hält natürlich niemanden. Die Leute sind wieder weg.
Zum anderen laufen die Informationen wie Newsticker durch Social Media. Das, was du jetzt postest, ist schon in einer Stunde nicht mehr aktuell. Hinzu kommt, dass durch den Algorithmus sehr genau ausgewählt wird, was gesehen werden kann.

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2) Plane deine Postings

Wenn du anfängst, in Formaten zu denken statt in einzelnen Postings, dann kannst du dir auch Vorlagen anlegen (canva.com), die du dann einfach nur noch mit Inhalt füllen musst. Das spart enorm viel Zeit!  Denn so reicht es, wenn du dir zweimal im Monat Zeit nimmst, die Postings vorbereitest und planst, statt jeden Tag neu zu überlegen, was du mit welchem Text und mit welchen Hashtags posten könntest.


3) Plane deine Social-Media-Zeit 

Niemand von uns muss nonstop auf Facebook, TikTok und Co. online sein. Das hält auch niemand aus.
Es ist viel einfacher, morgens 30 Minuten und nochmal abends 30 Minuten online zu sein. So umgehst du deine Angst, nicht gesehen zu werden und hast auch selbst alles im Blick.

Über die Autorin

Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.  

RAKETEREI ist eine Community, die mittlerweile über 1.300 Musikerinnen fasst (Stand Juli 2020). Als Mentorin unterstütze ich die Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.

Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Imke Machura - raketerei

Das heißt zusammenfassend: 

Du vermeidest deine Social-Media-Genervtheit,
- indem du in Formaten denkst
- indem du deine Postings vorplanst
- indem dir selbst feste Social-Media-Zeiten einrichtest.

Meine Mission

Als Co-Pilotin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen. RAKETEREI ist Deine Räuberleiter in die Musikbranche.

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