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Die vier Gesichter der Prokrastination in der Musikbranche

Imke Machura, Gründerin von RAKETEREI

© Imke Machura

Fühlst du dich manchmal blockiert, obwohl du eigentlich genau weißt, was zu tun wäre? Du bist nicht allein. Viele Musikerinnen* halten sich beschäftigt, reflektieren endlos oder diskutieren, statt Entscheidungen zu treffen – und kommen trotzdem nicht voran.

In diesem Blogartikel erkläre ich dir, wie Prokrastination wirklich funktioniert und wie du wieder in echte Bewegung kommst.

Warum ersetzt Abwertung oft Entscheidungen?

Häufig passiert es, dass Musikerinnen*, die vor einem nächsten Schritt stehen, sich selbst schützen, indem sie Programme oder Angebote abwerten, statt zu entscheiden. Das äußert sich in Kritik, Beschwerden oder Zweifeln.

Diese Art von Prokrastination ist subtil: Sie schützt dich vor Verantwortung und Sichtbarkeit. Doch sie hält dich davon ab, deine Karriere voranzubringen. Wenn du langfristig mit deiner Musik Geld verdienen willst, musst du lernen, auch unangenehme Entscheidungen zu treffen.

Wie beschäftigt sein Fortschritt blockiert

Das zweite Gesicht von Prokrastination ist die scheinbare Produktivität. Viele Musikerinnen* sitzen gleichzeitig in mehreren Programmen, machen sich Notizen und nehmen an Calls teil und setzen am Ende kaum etwas um.

Beschäftigt sein fühlt sich gut an, weil es anerkannt ist und Bewegung suggeriert. Doch Aktivität ist nicht gleich Fortschritt. Wenn du Ideen nicht in Angebote umwandelst, bleibt der Umsatzkreislauf geschlossen. Weniger Input, mehr Fokus auf die eigenen Schritte, bringt echte Ergebnisse.

Warum Anpassung an andere dich zurückhält

Manchmal wird Prokrastination als Realismus getarnt. »Das macht ja eh niemand«, lautet das Argument, wenn neue Tools oder Methoden abgelehnt werden.

Doch in Wahrheit delegierst du Verantwortung an die Mehrheit. Anstatt selbst Entscheidungen zu treffen, orientierst du dich an anderen. So schützt du dich vor Fehlern und Lernkurven – und verhinderst gleichzeitig echten Fortschritt in deiner Musikerinnen*-Karriere.

Wann Social Media zur Grundsatzdebatte wird

Das vierte Gesicht ist Social Media als moralische Frage: Authentizität, Haltung, Identität. Plötzlich wird diskutiert, statt gehandelt.

Social Media ist nur ein Tool, um Beziehungen aufzubauen. Wer daraus eine Grundsatzdebatte macht, blockiert sich selbst. Prokrastination tarnt sich hier als Haltung, sodass sie oft unbemerkt bleibt.

Fazit

Die vier Gesichter von Prokrastination zeigen: Es geht selten um Zeit oder Faulheit. Es geht um Entscheidungen, Verantwortung und Schutzmechanismen. Erkennst du dich wieder, ist das kein Vorwurf, sondern ein Hinweis: Es ist Zeit, dich festzulegen und echte Bewegung zu starten.

Willst du tiefer in das Thema eintauchen und lernen, wie du Prokrastination überwindest, um mit deiner Musik Geld zu verdienen? Dann höre dir die aktuelle Podcastfolge der RAKETEREI an.

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Über die Autorin

Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit mehr als einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.  

RAKETEREI ist die beliebteste Musikerinnen-Community im deutschsprachigen Raum. Als Mentorin, Ideengeberin und Partnerin in Crime unterstütze ich die Künstlerinnen dabei, sich eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.

Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Imke Machura - raketerei

Meine Mission

Als Mentorin, Ideengeberin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei, eine unabhängige und profitable Karriere in der Musikbranche aufzubauen. RAKETEREI ist deine Räuberleiter in die Musikbranche.

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