Podcast
Wie ging es nach dem Label-Deal weiter?
Interview mit der Musikerin Jobassa

© Imke Machura
Hast du dich schon mal gefragt, wie es aussieht, auf einen Label-Deal hinzuarbeiten und wie es danach weitergeht? Welche neuen Fragen und vielleicht auch Unsicherheiten dabei aufkommen können? In diesem Blogartikel erkläre ich dir, warum genau dieser Punkt für viele Musikerinnen* ein Wendemoment ist und wie das bei Musikerin Jobassa aussah.
Hast du dich schon mal gefragt, warum sich ein vermeintlicher Durchbruch plötzlich gar nicht so leicht anfühlt?
Warum ein Label-Deal nicht automatisch Sicherheit bedeutet
Ein Label-Deal gilt für viele Musikerinnen* als Ziel und Beweis dafür, dass sie es „geschafft“ haben. Doch was passiert, wenn dieser Schritt getan ist und der Alltag trotzdem nicht leichter wird? Genau darüber spricht Jobassa in der Podcastfolge sehr offen.
Nach dem Deal war vieles plötzlich möglich und trotzdem: Entscheidungen mussten selbst getroffen werden, Verantwortung ließ sich nicht mehr abgeben. Statt äußerer Bestätigung rückte eine andere Frage in den Fokus: Wie will ich eigentlich arbeiten, auftreten, sichtbar sein?
Wie sich Preise, Gagen und Selbstwert gegenseitig beeinflussen
Ein besonders greifbarer Effekt dieser Veränderung zeigte sich bei den Gagen. Jobassa erzählt, dass sie bei allen Projekten ihre Gagen anheben konnte – »total problemlos«.
Das Entscheidende daran ist nicht die Zahl, sondern der Kontext. Preise verändern sich selten durch bessere Argumente, sondern durch eine veränderte innere Haltung. Wer den eigenen Wert klar kommuniziert, lädt das Gegenüber ein, diesen anzuerkennen.
Viele Musikerinnen* zögern an diesem Punkt aus Angst vor Ablehnung. Doch genau hier zeigt sich, wie eng Selbstwert und wirtschaftliche Entscheidungen miteinander verknüpft sind. Sichtbarkeit, Preise und Positionierung sind keine isolierten Themen – sie greifen ineinander.
Warum Angst kein Stopp-Signal ist, sondern ein Hinweis
Ein weiterer wichtiger Punkt im Interview: Angst verschwindet nicht, bevor man handelt. Jobassa formuliert es sehr klar: Die Dinge, die man vorher nicht gemacht hat, dürfen Angst machen – entscheidend ist, sie trotzdem anzugehen.
Gerade nach einem Label-Deal wird diese Angst oft größer, nicht kleiner. Die Fallhöhe steigt, Erwartungen wachsen, Vergleiche nehmen zu. Ohne Struktur und Reflexion führt das schnell zu Stillstand.
Der Unterschied entsteht nicht durch Mut im klassischen Sinne, sondern durch Bewegung trotz Unsicherheit. Wer wartet, bis sich etwas „richtig“ anfühlt, bleibt oft genau dort stehen, wo er ist.
Was „Vogelperspektive“ im Musikerinnen*-Alltag wirklich heißt
Ein konkreter Wendepunkt für Jobassa war, Booking bewusst in Angriff zu nehmen und aus der Vogelperspektive auf das eigene Projekt zu schauen. Weg vom Reagieren, hin zum Gestalten.
Diese Perspektive schafft Abstand. Sie hilft, Muster zu erkennen, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen nicht aus dem Tageschaos heraus zu treffen. Statt einzelner To-dos entsteht ein Zusammenhang.
Gerade nach externen Meilensteinen wie einem Label-Deal ist dieser Schritt entscheidend. Denn erst mit Abstand wird sichtbar, wo man eigentlich hinwill und was dafür wirklich relevant ist.
Fazit
Die Frage »Wie ging es nach dem Label-Deal weiter?« ist letztlich eine Frage nach Identität. Nach Verantwortung. Nach der Bereitschaft, den eigenen Weg aktiv zu gestalten. In der Podcastfolge mit Jobassa hörst du, wie genau dieser Prozess aussehen kann. Wenn du selbst an einem Wendepunkt stehst, lohnt sich diese Folge ganz besonders.
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Über die Autorin
Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit mehr als einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.
RAKETEREI ist die beliebteste Musikerinnen-Community im deutschsprachigen Raum. Als Mentorin, Ideengeberin und Partnerin in Crime unterstütze ich die Künstlerinnen dabei, sich eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.
Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Meine Mission
Als Mentorin, Ideengeberin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei, eine unabhängige und profitable Karriere in der Musikbranche aufzubauen. RAKETEREI ist deine Räuberleiter in die Musikbranche.
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