Podcast
Wie kann Musik dazu beitragen, psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren?
Im Gespräch mit ME&THELION

© Imke Machura
Fühlst du dich manchmal allein mit psychischen Herausforderungen? Fragst du dich, wie du diese in deiner Musik verarbeiten und mehr Menschen in ähnlichen Situationen dadurch helfen kannst? Du bist nicht die einzige Musikerin, die sich diese Frage stellt. Musik kann ein kraftvolles Werkzeug sein, um Tabus zu brechen und Menschen zu erreichen. Umso schöner, wenn man sie für wichtige Themen, wie mentale Gesundheit, nutzt.
In diesem Blogartikel erfährst du, wie Anika und Leo von ME&THELION Musik nutzen, um mentale Gesundheit zu entstigmatisieren und gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen.
Wer steckt hinter ME&THELION?
Hinter diesem Namen stecken Anika und Leo, die ME&THELION gegründet haben, um Musik mit Aufklärung zu verbinden. Die persönlichen Geschichten der beiden zeigen, warum mentale Gesundheit so ein zentrales Thema für sie ist. Durch ihre eigenen Erfahrungen wissen wie, wie wichtig es ist, über mentale Gesundheit und psychische Erkrankungen zu sprechen.
Deshalb nutzen sie ihre Musik heute als Medium, um Botschaften zu transportieren, die mehr Raum in unserer Gesellschaft verdienen.
Wie nutzt ME&THELION Musik, um psychische Gesundheit zu entstigmatisieren?
Musik ist weit mehr als reine Unterhaltung. Sie kann Tabus brechen und Menschen emotional erreichen. Sie schenkt Themen Gehör, die sonst im Alltag häufig untergehen. Anika und Leo zeigen, dass Popmusik ein starkes Aufklärungsinstrument sein kann.
Sie möchten Menschen Mut machen, über ihre eigenen Herausforderungen zu sprechen, und zeigen, dass es okay ist, Unterstützung zu suchen. Das Besondere:
ME&THELION verbindet musikalische Performance mit gesellschaftlichem Engagement, statt nur auf Unterhaltung zu setzen.
Was sind Hybrid-Konzerte und wie reagieren die Zuschauer:innen?
Ein Hybrid-Konzert kombiniert Live-Auftritte mit digitalen Formaten. So erreichen Anika und Leo ein breites Publikum – egal ob vor Ort oder online.
Das Feedback der Zuschauer:innen ist berührend: Viele berichten, dass sie sich verstanden fühlen und Mut schöpfen.
Die Mischung aus Musik und Dialog ermöglicht es, sensible Themen wie Depression oder Angst auf eine zugängliche Weise zu thematisieren.
Wie achten Anika und Leo auf ihre eigene mentale Gesundheit?
Auch wer anderen helfen möchte, braucht Selbstfürsorge. In erster Linie ist es natürlich die bewusste Auseinandersetzung mit den Themen, die die beiden in ihren Alltag integrieren. Der Austausch mit anderen, die Aufarbeitung in ihrer eigenen Musik.
Anika und Leo zeigen, dass Engagement für andere nur langfristig gelingt, wenn man selbst gesund bleibt. Musiker:inenn können daraus lernen, Verantwortung für die eigene mentale Gesundheit zu übernehmen, ohne die eigene Mission zu vernachlässigen.
Fazit
Musik kann mehr sein als Unterhaltung. Sie kann gesellschaftliche Themen sichtbar machen und Menschen inspirieren. Anika und Leo von ME&THELION zeigen, wie man Musik, Aufklärung und persönliche Geschichten erfolgreich verbindet.
Für alle Musiker:innen, die ihre Musik sinnvoll einsetzen wollen: Hör dir das Podcastinterview mit Anika und Leo von ME&THELION an:
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Über mich
Hi! Ich bin Imke.
Ich war über ein Jahrzehnt Teil der Musikbranche — als Bookerin, Promoterin und Produkt- und Labelmanagerin.
2017 habe ich RAKETEREI gegründet: die Räuberleiter für Musikerinnen* in die Musikbranche.
Seither habe ich über 500 Releases von Musikerinnen* begleitet, hoste seit 2017 den RAKETEREI-Podcast und leite die größte deutschsprachige Online-Community für Musikerinnen* mit über 2.000 Mitgliedern.
Ich kenne beide Seiten der Musikindustrie: die der Musikerinnen* und die der Menschen, die in den Postfächern, Streaming-Backends und Promo-Verteilern sitzen, in denen dein Release auftauchen muss, damit deine Musik gehört wird.
Genau dieser Doppelblick macht hier den Unterschied.

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