Blog

Das brauchen Veranstalter:innen von dir

Alles rund ums Booking (Teil II)

Endlich hast du deine Recherchen abgeschlossen und weißt, wo du unbedingt auftreten und welchen Veranstalter:innen du gern deine Unterlagen schicken möchtest. Am liebsten würdest du gleich alles schicken, was es über dich zu sagen gibt – schließlich möchtest du ihnen zeigen, wer du bist und was du machst. Manchmal ist weniger aber mehr. Welche Informationen du fürs Booking benötigst und was die Zusammenarbeit mit Veranstalter:innen ausmacht, erfährst du in diesem Blogartikel.

 In diesem Blogbeitrag erfährst du: 

  • was gute Booking-Unterlagen ausmachen
  • warum deine Infos so einfach wie möglich erreichbar sein sollten
  • warum deine Infos selbstreferenziell sein sollten


Versuch einmal, dir vorzustellen, du seist eine Veranstalterin oder ein Veranstalter. Wann findet das Tagesgeschäft statt, wann die Auftritte? Wie könnte ein Tag als Veranstalter:in aussehen und geprägt und wovon geprägt sein?

Sehr häufig haben Veranstalter:innen verschobene Arbeitszeiten und sind in den Abendstunden aktiv, außerdem nehmen sie in der Regel viele Anrufe entgegen oder müssen viele E-Mails bearbeiten. Es hat einen Grund, warum viele von ihnen nicht auf E-Mails reagieren – das steckt keine böse Absicht dahinter, sondern häufig einfach fehlende Zeit.

 Drei Tipps, wie du Auftrittsmöglichkeiten findest 

Genau deshalb ist es wichtig, aus der Masse herauszustechen und es den Veranstalter:innen so einfach wie möglich zu machen.

Du möchtest mit deiner Musik Geld verdienen und davon leben?

Ich unterstütze dich dabei!

Sichere dir kostenlos die 5 Stufen der Räuberleiter für Musikerinnen.

Ich zeige dir, was du jetzt tun musst.

*Mit deinem Eintrag erhältst du alle angekündigten Infos. Du erhältst außerdem ca. alle zwei Wochen meine RAKETEREI Hauspost. Du kannst deine Einwilligung zum Empfang der E-Mails jederzeit widerrufen. Dazu befindet sich am Ende jeder E-Mail ein Abmeldelink. Deine Anmeldedaten, deren Protokollierung, der E-Mail-Versand und eine statistische Auswertung des Leseverhaltens werden über Active Campaign, USA, verarbeitet. Mehr Informationen dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung.

1) Alle Informationen sollten mit einem »Klick« erreichbar sein 

Was heißt das? Lege einen »Ort« fest, auf dem du zentral die Informationen ablegst, die du deiner Wunsch-Veranstalterin oder -Veranstalter zukommen lassen möchtest. Dafür eignen sich beispielsweise eine Dropbox, der Google Drive oder eine extra zu diesem Zweck angelegte Landingpage. Mit diesem einen Link arbeitest du nun – speichere ihn dir am besten auch gleich auf dem Handy ab, um schnell Zugriff zu haben. Mit dieser Methode machst du es einer Veranstalterin leicht, deine Informationen abzurufen, denn sie muss nur einmal klicken, und hat alles auf einen Blick.

Veranstalter:innen benötigen nicht immer alle Infos auf einmal: Anfangs möchten sie erst einmal in deine Musik reinhören, um herauszufinden, ob du ins Programm passt. Wenn du dann gebucht wurdest, brauchen sie Pressefotos und -text, den TechRider etc. Da du alles in einem Link zusammengefasst hast, braucht es hier keine ewige E-Mail-Konversation mehr – das spart Zeit und Nerven.

Empfehlungen für dich

Alles rund ums Booking (Teil I)


Gigs bzw. Spielstätten zu finden und sich als Künstlerin oder Band um Slots zu bewerben, kann sehr herausfordernd sein. Was bedeutet Booking eigentlich genau? Was gehört dazu? Und wie findest du geeignete Auftrittsmöglichkeiten? Das erfährst du in diesem Blogartikel.

Wie du dich in drei Schritten

als Marke etablierst


Die kollektive Wahrnehmung eines Produkts wie z. B. Musik oder einer Dienstleistung wie z. B. Konzerte hängen nicht mehr nur von einem außergewöhnlichen Bandnamen oder einem ansprechenden Logo ab. Auch die Person hinter den Angeboten nimmt Einfluss darauf, wie das Angebot in der Öffentlichkeit ankommt. In diesem Beitrag möchte ich der bedeutenden Fragen nachgehen, warum es heute wichtig ist, als Künstlerin eine Marke zu sein, und was genau du tun musst, um zu deiner eigenen Marke zu werden.

Was darf auf einer Künstlerinnen-Homepage nicht fehlen?


Die Homepage ist immer noch der wichtigste Anlaufpunkt für Menschen, die sich für dich und deine Musik interessieren. Hier sehen deine Fans auf einen Blick alles, was wichtig ist, können sich über deine Songs, deine Konzerttermine etc. informieren. Social-Media-Profile sind wichtig, ersetzen aber niemals eine eigene Homepage.

 2) Diese Inhalte brauchen Veranstalter:innen 

  • Videos
    Dein Ziel ist es, von der Veranstalterin oder dem Veranstalter auch gebucht zu werden – dafür müssen sie wissen, wie du oder deine Band live klingt und auf der Bühne wirkt.
  • Pressestimmen 
    Klingt ihr tatsächlich so, wie ihr im Pressetext oder auf der Homepage behauptet? Es ist sinnvoll, Pressestimmen in die Booking-Unterlagen einzubinden, denn sie erfüllen hier gleichzeitig die Funktion einer unabhängigen Meinung.
  •  Pressetext 
    Die Veranstalter:innen arbeiten mit den örtlichen Medien zusammen und reichen häufig diese Infos weiter. Auch müssen sie ihre eigene Homepage mit Infos zu ihren Künstler:innen bestücken.
  • Pressebilder
    Stell deine Fotos im Hoch- und Querformat und in Farbe zur Verfügung. Wichtig: Vergiss die Angaben zur/zum Fotograf:in nicht.
  • TechRider
    Die Veranstalter:innen müssen natürlich wissen, welche technischen Anforderungen du für deine Auftritte hast.
  • Übersicht der Bandbesetzung und Formationsmöglichkeiten
    Hin und wieder möchten Veranstalter upgraden und wählen die große Besetzung.
  • Auftrittshistorie 
    Hier muss nicht alles stehen – die wichtigsten Stationen reichen. Das ist ein wenig davon abhängig,
    wo du dich bewirbst: Wenn du auf ein großes Festival möchtest, müssen nicht zwangsläufig alle
    Wohnzimmerkonzerte aufgelistet sein.
  • Bandlogo

 3) Nutze nur selbstreferenzielle Infos 

Du weißt nie, ob ein Veranstalter irgendetwas ausdruckt und händisch weiterreicht. Sorge also dafür, dass deine Dokumente selbstreferenziell sind, also erkennbar ist, von wem die Infos stammen. Es sollten also überall deine Kontaktdaten, das Bandlogo etc. vorhanden sein. Nur so wird sichergestellt, dass eine einzelne Info wieder genau dir zugeordnet werden kann. Betrachte daher alle Informationen einzeln und überprüfe, ob das der Fall ist.

Über die Autorin

Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.  

RAKETEREI ist eine Community, die mittlerweile über 1.500 Musikerinnen fasst (Stand Juli 2020). Als Mentorin unterstütze ich die Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.

Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Imke Machura - raketerei

 Das heißt zusammenfassend:  

Mach es den Veranstalter:innen so einfach wie möglich und sende Unterlagen zu, die

  • auf einen Blick und Klick alles Wichtige beinhaltet
  • die wichtigsten Infos zu dir und deiner Musik, aber auch zu technischen Details bereitstellt
  • die selbstreferenziell sind

Meine Mission

Als Co-Pilotin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei, eine profitable und unabhängige musikalische Karriere aufzubauen. RAKETEREI ist deine Räuberleiter in die Musikbranche.

Schreib mir

imke@raketerei.com

Datenschutz | Impressum | AGB
Alle Rechte vorbehalten

Folge mir hier

raketerei - facebook
raketerei - instagram
raketerei - linkedin
raketerei - spotify