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Das musst du tun, damit journalisten über dich und deine Musik schreiben

Als Musikerin ist es superwichtig, auch in der Presse stattzufinden. Erscheinst du in einem Medium, baust du nicht nur Reichweite auf, sondern auch Street Credibility. Was das bedeutet, worauf du dabei achten musst und wie du Journalisten auf dich aufmerksam machst, erfährst du in diesem Blogartikel.

 In diesem Blogbeitrag erfährst du: 

  • welche Zeit die beste für einen Anruf bei der Zeitung ist
  • warum der Vorlauf so wichtig ist
  • wie du an reale Namen von Journalistinnen kommst


 Grundsätzliches zu Medien 

Es gibt unterschiedliche Medien, die unterschiedliche Vorläufe haben. Der Vorlauf ist gemeint, dass du deine Inhalte an die Redaktion gibst, gegebenenfalls Zeit zum Nachfassen hast und den Redaktionsschluss beachtest. Die Erscheinungsweise eines Mediums ist ein Indiz dafür, mit wie viel Vorlauf sie bemustert werden sollten:

  • Tagesmedien: zwei Wochen
  • Monatsmedien: acht Wochen
  • Quartalsmagazine: ¾ Jahr
  • Radio (abhängig davon, wie häufig die Sendung im Monat stattfindet): 4-6 Wochen
  • Onlinemedien: unbedingt ausreichend Zeit einplanen (vor allem kleinere Blogs werden von Idealisten geführt, die das nebenberuflich machen)

Diese Vorläufe sind ebenfalls ein Indiz dafür, wie häufig Redaktionskonferenzen stattfinden – dort werden die kommenden Themen festgelegt, die veröffentlicht werden sollen.

  • Tagesmedien: täglich
  • Wochenmedien: wöchentlich
  • Monatsmedien: vielleicht 2x im Monat

Hinzu kommt, dass in der Regel die meisten Konferenzen Anfang der Woche und am Vormittag stattfinden. Das lässt sich natürlich nicht pauschal auf alle Redaktionen übertragen, aber es ist eine Tendenz, an der man sich orientieren kann. Deswegen ist zwischen 10 und 12 Uhr eine gute Zeit, Journalistinnen ans Telefon zu bekommen. Dann ist die Chance groß, dass sie gesprächsbereit sind. Danach haben sie Mittagspause, nachmittags müssen die Artikel beendet werden und der Redaktionsschluss naht. Vor allem bei Tageszeitungen ist dies häufig der Fall.

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 Wie findest du passende Ansprechpartner? 

  1) Du solltest das Medium kennen. 

Du solltest die Zeitschrift zumindest schon einmal in der Hand gehabt oder die Radiosendung schonmal gehört haben, in der du gern erscheinen möchtest. Denn du solltest einschätzen können, ob dein Material überhaupt dazu passt.

 2) Du solltest die Zielgruppe des Mediums kennen. 

Die Jugendwelle des NDR, NJOY, hat beispielsweise eine völlig andere Zielgruppe als Deutschlandradio Kultur – sich hier intensiver mit dem Medium auseinanderzusetzen, ist essenziell, sonst ist es sowohl für dich als auch für die Journalistinnen vertane Zeit.

Empfehlungen für dich

Was darf auf einer

Künstlerinnen-Homepage nicht fehlen?


Die Homepage ist immer noch der wichtigste Anlaufpunkt für Menschen, die sich für dich und deine Musik interessieren. Hier sehen deine Fans auf einen Blick alles, was wichtig ist, können sich über deine Songs, deine Konzerttermine etc. informieren. Social-Media-Profile sind wichtig, ersetzen aber niemals eine eigene Homepage.

Wo auf Facebook soll ich bloß posten?


Die sozialen Medien zu nutzen, um Reichweite aufzubauen und Fans zu gewinnen, gehört mittlerweile zum Standard, wenn du mit deiner Musik Geld verdienen willst. Häufig stellt sich allerdings die Frage, ob es sinnvoller ist, ein privates Facebook-Profil oder eine Unternehmensseite zu nutzen. Welche die Vor- und Nachteile sind, erfährst du im heutigen Blogartikel.

Was bedeutet es eigentlich,

Mehrwert zu liefern?


Eigentlich ist es doch ganz einfach: Es sind die Menschen in den sozialen Netzwerken sichtbar, die Mehrwert liefern. So weit, so gut. Aber was bedeutet es eigentlich, Mehrwert zu liefern? Sind damit vielleicht all die Selfies gemeint, die wir jeden Tag mehr oder weniger freiwillig zu sehen bekommen? Oder geht es um etwas anderes?

 3) Du solltest deine eigene Zielgruppe kennen 

Du musst wissen, wer deine Zielgruppe ist und wo sich diese Menschen aufhalten. Denn genau dort musst du stattfinden – deine Zielgruppe kommt nicht zu dir, du musst zu ihr.

 4) Finde passende Journalistinnen 

Musik findet in den Medien in der Regel im Bereich der Kultur statt. Hast du dich für ein Medium entschieden, findest du unter den jeweiligen Artikeln den Namen der Autorin. Du hast ebenfalls die Möglichkeit, dem Impressum zu entnehmen, wer für den Bereich der Kultur zuständig ist. Im günstigsten Fall findest du direkt die E-Mail-Adresse zu deinem Kontakt.

Wurdest du auf diese Weise nicht fündig, kannst du in der Zentrale des Mediums anrufen und dich ins Sekretariat z. B. der Kulturredaktion durchstellen lassen. Dort fragst du, welche Redakteurin für Albenrezensionen oder Veranstaltungsankündigungen verantwortlich ist. Dafür musst du also vorher wissen, was dein Aufhänger ist. 

Über die Autorin

Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.  

RAKETEREI ist eine Community, die mittlerweile über 1.500 Musikerinnen fasst (Stand Juli 2020). Als Mentorin unterstütze ich die Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.

Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Imke Machura - raketerei

 Das heißt zusammenfassend:  

- Mache dich vertraut mit:

  • dem Medium
  • der Zielgruppe des Mediums
  • deiner eigenen Zielgruppe
  • Hab die Vorläufe im Blick.

- Arbeite dich vom Empfang in die Kulturredaktion durch.

Meine Mission

Als Co-Pilotin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei, eine profitable und unabhängige musikalische Karriere aufzubauen. RAKETEREI ist deine Räuberleiter in die Musikbranche.

Schreib mir

imke@raketerei.com

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