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Warum deine Social-Media-Kanäle keine Reichweite aufbauen

Um eine profitable Musikerinnenkarriere aufzubauen, ist es mittlerweile unumgänglich, auch in den Social Media präsent zu sein. Hierbei geht es aber nicht darum, einfach nur ein Profil zu haben, das das gleiche zeigt wie deine Homepage. Um Reichweite aufzubauen und tatsächlich die Fans zu erreichen, die du auch erreichen möchtest, gehört Einiges dazu. Was du tun musst und woran es liegen könnte, dass deine Reichweite zu gering ist, erfährst du im heutigen Blogartikel.


In diesem Blogartikel erfährst du:

  • warum sich niemand für deine Social-Media-Kanäle interessiert
  • was du tun musst, um deine Fans an dich zu binden
  • welche Fehler du beim Posten von Inhalten vermeiden solltest

© Darya Tryfanava

Als Erstes möchte ich einige Punkte anführen, warum deine Seiten in den sozialen Netzwerken nicht funktionieren – warum deine Beiträge nur eine sehr kleine oder sogar gar keine Reichweite haben beziehungsweise warum deine Abonnenten- oder Followerzahl nicht ansteigt.

1. Du behandelst die Menschen, die deine Seite abonniert oder geliked haben, nicht wie Freunde

Immer wieder höre ich von den Leuten, dass es sich sehr zäh anfühlt, Reichweite zum Beispiel auf Facebook aufzubauen. Schaue ich mir dann die Seite dieser Menschen an, dann sehe ich vor allem eines: Ich. Ich. Ich.
Was meine ich damit? Nun, auf der Facebook-Seite reden diese Personen eigentlich nur über sich selbst – was sie gerade machen, was sie anhaben, was sie gerade essen.

Natürlich ist dieser Gedanke auch naheliegend, denn viele Menschen nehmen Social Media als Kanäle wahr, bei denen es vor allem darum geht, sich selbst darzustellen.
Das ist nicht grundsätzlich falsch – aber es ist nur die halbe Wahrheit. Und es wird noch etwas deutlich: Viele Menschen betrachten ihre Social-Media-Kanäle als Werbefläche, auf der sie sich präsentieren.

Du kennst dieses Verhalten aus der Werbung:
1. Ein Produkt wird präsentiert.
2. Es wird zum Kauf aufgefordert.

Die Grundannahme der sozialen Medien ist aber eine andere: nämlich das Miteinander-ins-Gespräch-Kommen und das Miteinander-Reden. Wie lässt sich das in die Realität übersetzen? Frag dich doch einmal Folgendes: Sitzt du auch nur zu Hause und redest mit dir über dich? Wahrscheinlich eher nicht. Du gehst hinaus und hast echtes Interesse an deinen Mitmenschen. Du stellst ihnen Fragen, hörst ihnen zu, bringst eigene Themen ins Spiel. Das ist aber ein völlig konträres Verhalten zu dem, was Viele in den sozialen Netzwerken zeigen – dort scheint vor allem »Was mache ich gerade?« im Vordergrund zu stehen.

Kommunikation in den Social Media darf aber keine Einbahnstraße sein. Jedenfalls nicht, wenn du Reichweite aufbauen möchtest. Denk also daran:

  • Behandle die Menschen, die deiner Seite folgen, wie Freunde.
  • Hören ihnen zu.
  • Setze Themen und lade zum Gespräch ein.
  • Stelle Fragen.

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2. Du ordnest deine Inhalte nicht ein

Ein zweiter wichtiger Punkt, der die Menschen daran hindert, die Reichweite zu vergrößern, sind zu kurze Texte. Ich beobachte oft, dass zwar Fotos, Videomitschnitte oder Artikel aus interessanten Magazinen geteilt werden, diese Beiträge aber nur mit einem sehr kurzen eigenen Text versehen sind.
Wie soll dich jemand kennenlernen, wenn du das Bild oder das Video nicht einordnest? Welche Gedanken hast du dazu? Warum teilst du gerade diesen Artikel? Was bedeutet er dir? Ist das nicht zu erkennen, weiß niemand, an wen das Bild gerichtet ist und was es im Zusammenhang mit dir aussagen soll. Dann kannst du dir die Mühe des Postens auch sparen.

Auch kommt es vor, dass Bilder mit einer plumpen Handlungsaufforderung wie »Komm zu meinem Konzert!« oder »Kauf meine CD!« versehen werden.
Warum kann das nicht funktionieren? Die Menschen folgen Menschen, die ihnen sympathisch sind, und sie kaufen von Menschen, denen sie vertrauen. Bevor ich deiner Handlungsaufforderung nachkomme und dann tatsächlich deine CD kaufe, möchte ich dich kennenlernen. Wenn du aber keine Geschichte erzählst, mich nicht teilhaben lässt, mir keinen Einblick gibst, dann werde ich auch der Handlungsaufforderung nicht nachkommen. Warum auch?

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3. Du versuchst zu verkaufen

Es gibt Facebook-Seiten oder Instagram-Kanäle, auf denen nie etwas stattfindet. Bis ein Event ansteht oder eine neue CD released werden soll. Dann wacht dieser eigentlich verwaiste Kanal plötzlich auf. Aus heiterem Himmel werden viele, viele Fotos gepostet, die penetrant auf ein Konzert oder die CD hinweisen. All diese Posts sind immer mit einer Handlungsaufforderung versehen – denn irgendwo und irgendwann hast du mal gelesen, dass man die Leute auffordern muss, etwas zu tun und dass so Bewegung in deinen Kanal kommt.

Dann stellst du fest, dass die Beträge auf Facebook fast niemand sieht, dass niemand der Handlungsaufforderung nachkommt. Das frustriert. Außerdem ist das Projekt vorbei und du hast nichts mehr zu berichten. Also schläft dein Kanal wieder ein. Vermutlich stellt sich der Gedanke ein: »Das bringt doch eh alles nichts.«

Was ist hier passiert? Kanäle, die immer nur verkaufen wollen, immer nur dazu auffordern, irgendetwas zu tun, die schaffen es nicht, die Fans zu binden. Denn diese haben ja keinen Grund, sich auf diesem Kanal umzusehen – entweder will dort nur was verkauft werden oder es passiert gar nichts. Völlig uninteressant für einen Fan also.

Über die Autorin

Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.  

RAKETEREI ist eine Community, die mittlerweile über 1.300 Musikerinnen fasst (Stand Juli 2020). Als Mentorin unterstütze ich die Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.

Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Imke Machura - raketerei

Das heißt zusammenfassend:

  • Behandle die Menschen, die deiner Seite folgen, wie Freunde: Hör ihnen zu, setze Themen, lade zum Gespräch ein, stelle Fragen.
  • Ordne deine Inhalte ein und erzähle deine Geschichte, deine Vision und auch deine Mission.
  • Nutze die Kanäle nicht nur, um zu verkaufen.

Kurzum: Biete Mehrwert. Dann bleiben auch die Fans.

Meine Mission

Als Co-Pilotin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen. RAKETEREI ist Deine Räuberleiter in die Musikbranche.

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