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Was braucht ein erfolgreicher patreon-kanal?

Patreon ist ein Social-Payment-Anbieter aus den USA, bei dem Fans ein Abo abschließen können, um im Gegenzug exklusiven Content von ihren Lieblingskünstler:innen zu bekommen. Crowdsourcing, wie diese Art der Finanzierung genannt wird, ist eine gute Möglichkeit, um mit der eigenen Musik zusätzliche Einnahmen zu generieren. Wie genau das funktioniert und welche Schritte du gehen musst, um tatsächlich nennenswerten Output mit Patreon zu erzielen, erfährst du in diesem Blogartikel.

 In diesem Blogbeitrag erfährst du: 

  • was eine Heldenreise ist und wie du sie erzählst
  • dass Mehrwert eine Wahrnehmung ist
  • wie du Unterstützer:innen gewinnst

Sich einen erfolgreichen Patreon-Kanal aufzubauen, dauert seine Zeit – es ist eher mit einem Marathon als mit einem Sprint zu vergleichen. Aber es lohnt sich. 

Patreon RAKETEREI Crowdsourcing


 Erzähle eine Geschichte, mit der sich die Menschen identifizieren können  

Die Masse an Content nimmt im Allgemeinen immer mehr zu, wohingegen die Aufmerksamkeitsspanne bei den Konsument:innen stetig abnimmt. Das bedeutet für dich, dass du etwas Einzigartiges bieten musst – und was ist einzigartiger als deine eigene Geschichte? Die hast nur du erlebt! Ich beziehe mich hier nun nicht auf deinen Lebenslauf, in dem steht, wo du studiert hast oder welche Professor:inen deine musikalischen Musen waren. Nein. Es geht um deine ganz persönliche Heldenreise.

Die Heldenreise ist eine Erzählweise, die in Filmen, Büchern oder auch Videospielen verwendet wird. Sie beschreibt 12 Stationen, durch die die Protagonist:innen, also die Held:innen, im Laufe der Erzählung gehen. Der Ausgangspunkt ist immer die gewohnte Welt, in der sich die/der Protagonist:in aufhält, bis der Ruf des Abenteuers folgt. Auf dem Weg gilt es nun, unterschiedlichste Herausforderungen, Prüfungen, Versuchungen zu meistern (12 Stationen), bis am Ende eine Belohnung wartet. Denkt dabei z. B. an »Herr der Ringe«, dort wird sich ganz deutlich an die Heldenreise gehalten.

Und auch du hast so eine persönliche Heldenreise. Du hast Initialzündungen erlebt, Punkte, die eine wichtige Entscheidung markieren. Vielleicht hast du als Kind vor dem Spiegel mit einer Haarbürste als Mikroersatz gesungen – und festgestellt: »Das ist es, was ich machen will.« Klar gibt es im Laufe des Lebens viele solcher Momente. Für die richtige Geschichte ist es jedoch wichtig, den Fokus auf eine zu legen.

Auch in deinem Leben gab es, als du als Kind mit der Bürste vor dem Spiel gestanden hast und dich entschieden hast, Sängerin zu werden, einen Wendepunkt. Doch wahrscheinlich bist du nicht gleich Sängerin geworden.

Die Frage ist Warum? Was hat dich davon abgehalten, Sängerin zu werden?
Vielleicht war es der Sicherheitsgedanke »Ich muss erst einmal eine sichere Ausbildung zur Fleischerei-Fachverkäuferin machen und daaaaann kümmere ich mich um die Musik.« Vielleicht war es auch dein Musiklehrer, der dir zu verstehen gegeben hat, dass du nicht gut genug bist. Vielleicht waren es auch deine Eltern, die dich nicht gefördert haben, weil sie es nicht ernst genommen haben.
Jeder Wendepunkt, von denen es mehr als einen im Leben gibt, führt zu einer Moral von der Geschichte bzw. von der individuellen Heldenreise. Diese Moral macht deutlich, dass du es – trotz aller Widrigkeiten – geschafft und dein Ziel erreicht hast. Du bist Sängerin geworden – um bei diesem Beispiel zu bleiben.

Was heißt das jetzt bezogen auf Patreon?
Das heißt: Menschen kaufen von Menschen.
Menschen folgen Menschen.
Menschen unterstützen Menschen auf Patreon, mit denen sie sich identifizieren können.

Es sind nicht die Lebensläufe, die Menschen beeindrucken und mit denen sie sich identifizieren können. Es ist die persönliche Heldenreise, weil aus ihr deutlich wird, welche Vision du hast – also, was du mit dem, was du machst, erreichen willst.
Das heißt: Wenn du einen erfolgreichen Patreon-Kanal aufbauen möchtest, musst du deine persönliche Heldenreise kennen und kommunizieren.

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 Biete Mehrwert 

Ein sehr guter Freund von mir hat vor einiger Zeit einen ungewöhnlichen Vergleich gebracht, der an diesem Punkt aber sehr gut passt. Er sagte zu mir: »Imke, auf Instagram sehe ich die Frau angezogen. Auf ›Onlyfans‹ sehe ich die Frau ›nackt‹.«
Und er hat recht: Zu Instagram habe ich einen kostenfreien Zugang – ich sehe Content, der mich interessiert und anspricht. Will ich aber mehr sehen, dann muss ich zahlen. Und dann gehe ich zu »Onlyfans« – oder eben Patreon.

Du musst also einen wirklichen Mehrwert liefern, wenn dein Patreon-Kanal langfristig erfolgreich sein soll. Ich will jetzt auf keinen Fall sagen, dass du dich ›nackt‹ zeigen sollst, das ist im übertragenen Sinne gemeint, versteh mich bitte nicht falsch – es geht vielmehr um die Person hinter der Künstlerin.

Aber du musst etwas anbieten, das die Menschen hinterm Ofen hervorlockt. Die Grundannahme bzw. der Zweck von Social Media ist es, miteinander zu kommunizieren, also ins Gespräch zu kommen und nicht etwas anzubieten und die Menschen aufzufordern, es zu kaufen.Das ist ähnlich wie im realen Leben, in dem wir ein echtes Interesse an unseren Mitmenschen haben und uns mit ihnen austauschen – beispielsweise dadurch, dass wir Fragen stellen. Je mehr Zeit wir mit einem Menschen verbringen, desto besser lernen wir diesen kennen. Aber was heißt das jetzt?

 Habe ein Versprechen 

Das mag jetzt ein bisschen widersprüchlich klingen, aber man muss bei Plattformen, die nach dem Patreon-Prinzip arbeiten, verstehen, dass es hier eigentlich gar nicht primär um den Content selbst geht.
Menschen wollen Erlebnisse, um Emotionen zu erleben und keinen Content. Das ist Mehrwert. Der Content selbst ist der Mittel zum Zweck, mit dem dieses emotionale Erlebnis geschaffen wird – und dieses Erlebnis basiert auf einem Versprechen.

Ein erfolgreicher Patreon-Account stellt ein starkes Versprechen ins Zentrum, nämlich das Versprechen, etwas Spannenden, Ungewöhnliches, Interessantes zu erleben.
Und mit diesem starken Versprechen geht dann bei deinem Gegenüber dieses subjektive Empfinden einher, dass dein Patreon-Kanal als attraktiver wahrgenommen wird als der Account deiner direkten Konkurrentin.

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 Schaffe ein Erlebnis und lade die Menschen ein, dich kostenfrei kennenzulernen 

Am Ende steht dann ja immer noch die Frage, wie du nun die Menschen begeisterst, deine Unterstützer:innen auf Patreon zu werden.
Stell dir die Käsetheke im Supermarkt deines Vertrauens vor. Was wird da gemacht?
Dir werden kleine Käsestückchen auf einem Teller angeboten, damit du unterschiedliche Käsesorten probieren kannst, um besser entscheiden zu können, welchen Käse du wählst.
Übertrage dieses Prinzip auf dich und deinen Patreon-Kanal. Gib potenziellen Unterstützer:innen einen Einblick. Biete ihnen ein Stück Käse an, damit sie kosten können.
Schaffe ein regelmäßig wiederkehrendes Event, vielleicht alle 4 Monate, spiele z. B. ein Online-Konzert und veranstalte eine anschließende virtuelle Aftershow-Party. Hier haben die Menschen die Möglichkeit, dich kennenzulernen – sie erleben dich und deine Musik. Im Anschluss kannst du sie dann einladen, deine Unterstützer:innen auf Patreon zu werden.

Der Vorteil ist hierbei, dass du nicht die ganze Zeit in dem Modus verharrst, Menschen für dich und dein Patreon-Profil begeistern zu müssen. Du fokussierst dich immer nur auf das eine Event ¬– zu dem sich dann übrigens auch gezielt Labels, Booker:innen und Veranstalter:innen einladen lassen.
Damit schlägst du automatisch zwei Fliegen mit einer Klappe.
Und nun ersetze das Beispiel Online-Konzert mit der virtuellen Aftershow-Party mit einem Angebot, das zu dir passt.

Über die Autorin

Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.  

RAKETEREI ist eine Community, die mittlerweile über 1.500 Musikerinnen fasst (Stand Juli 2020). Als Mentorin unterstütze ich die Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.

Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Imke Machura - raketerei

 Das heißt zusammenfassend: 

  • Menschen kaufen von Menschen, also lege den Fokus auf die Aspekte in deinem Leben, mit denen Menschen sich identifizieren können. Stichwort: Heldenreise
  • Biete den Menschen, die du erreichen möchtest, Mehrwert.
  • Stelle ein Versprechen ins Zentrum deiner Kommunikation, nämlich das Versprechen eines Erlebnisses.
  • Füttere die Menschen mit einem gezielten, regelmäßigen Event an, dich kennenzulernen, und lade sie dann ein, dich zu unterstützen.

Meine Mission

Als Co-Pilotin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei, eine profitable und unabhängige musikalische Karriere aufzubauen. RAKETEREI ist deine Räuberleiter in die Musikbranche.

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