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Welche drei Möglichkeiten hast du, ein Album zu finanzieren?

Ganz essenziell ist es als Musikerin natürlich, dass die eigene Musik auch veröffentlicht werden kann, denn sie ist dein Katalysator, um eine eigene Community aufzubauen. Das muss natürlich auch finanziert werden – bestenfalls mit einer langfristigen, nachhaltigen Strategie. Wie könnte das also aussehen? Welche Möglichkeiten gibt es, abseits vom viel genutzten Crowdfunding, noch, um ein Albumrelease zu finanzieren? Drei vielversprechende Aspekte stelle ich dir im heutigen Blogbeitrag vor.


In diesem Blogartikel erfährst du:

  • wo du Fördermöglichkeiten finden kannst
  • wie du dir ein passives Einkommen aufbaust
  • mit welcher Methode du deine Kosten senkst

© Emma Matthews

1. Fördertöpfe, Stiftungen, Stipendien

Zum einen gibt es die großen, bekannten Fördertöpfe wie die der Initiative Musik oder die Hamburger Labelförderung. Hier kannst du aber auch davon ausgehen, dass sie jeder kennt – dementsprechend werden auch viele Künstlerinnen versuchen, diese zu nutzen. Die Chance, dass du selbst auch einen Teil davon abbekommst, sinkt dadurch natürlich – oder zumindest der prozentuale Anteil der möglichen Fördersumme.

Zum anderen gibt es aber auch viele kleinere Fördertöpfe oder auch Stipendien, die gar nicht ausgeschöpft werden, weil sie wenig bis gar nicht bekannt sind. Das bringt natürlich den großen Vorteil für dich, dass dann dein Antrag genehmigt wird. 

Ein guter Ansatzpunkt ist es, nach Fördermöglichkeiten in der eigenen Region oder im Bundesland zu suchen – die örtliche Homepage deiner Stadt oder deines Landkreises hilft hier schnell weiter. Darüber hinaus gibt es Fördertöpfe, auf die man sich mit speziellen Anliegen oder Schwerpunkten bewerben kann – beispielsweise, weil du Kinder oder Geflüchtete in deine Albumproduktion mit einbeziehst. Das sind dann also Fördertöpfe für Projekte, die zwei Themen(-felder) miteinander verknüpfen.

Denk also vielleicht einmal darüber nach, welche Themen du neben der Musik noch berührst – und schau dann explizit nach passenden Förderungen, Stiftungen oder Stipendien. In Hamburg gibt es z. B. den Finanzierungsfinder, den die Kreativgesellschaft als Hilfestellung zur Verfügung stellt. Ähnliche Datenbanken gibt es in anderen Bundesländern auch.

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2. Passives Einkommen

Es gibt zahlreiche Optionen, wie du dir ein passives Einkommen aufbauen kannst, um so langfristig deine Finanzen aufzubessern, die du dann wiederum in deine Albumproduktion stecken kannst.

Affiliates
Das Prinzip, das sich hinter den Affiliate-Links versteckt, ist schnell erklärt: Du empfiehlst deinen Hörern, Lesern, Zuschauern oder Nutzern ein Produkt oder eine Dienstleistung von einem Affiliate-Partner und erhältst im Gegenzug bei abgeschlossenem Kauf eine Provision.

Streaming-Einnahmen
Ganz klar – wird deine Musik, die beispielsweise über Distributoren auf verschiedenen Musikplattformen abrufbar ist, gestreamt, erhältst du hier prozentuale Ausschüttungen.

Einnahmen durch YouTube
Auch deinen YouTube-Kanal kannst du ab einer gewissen Anzahl an Followern oder Stunden, die du mit Content gefüllt hast, monetarisieren.

E-Produkte verkaufen
Hier kannst du überlegen, welche Themen du neben der Musik noch berührst und wie du, davon ausgehend, vielleicht ein E-Produkt daraus kreieren kannst, das du für wenig Geld auf deiner Homepage mit verkaufst. Überleg dir dabei, was deine Fans vielleicht brauchen könnten oder was sie sich von dir und deiner Musik wünschen würden.

Beim passiven Einkommen geht es darum, durch Masse auf Summe zu kommen. Deine Fans sind schneller mal bereit, ein niedrigpreisiges Produkt, das nah an dir dran ist, zu kaufen, um dich zu unterstützen, als vielleicht eine hochpreisige Notensammlung. Hierbei kannst du das alles so niedrigschwellig wie möglich gestalten, damit du eben auch einen geringeren Preis verlangen kannst.

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Welche Möglichkeiten gibt es, Musik zu veröffentlichen und was
sind die Vor- und Nachteile?


Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Musik zu veröffentlichen. Wie und wo du das tust, richtet sich vor allem nach deinen eigenen Vorstellungen, Gewohnheiten und Zielen.  Ich stelle dir drei Möglichkeiten vor und zeige auf, welchen Nutzen, aber auch welche vielleicht ungünstigen Auswirkungen die jeweilige Option für dich bringen kann – damit du die für dich richtige Wahl treffen kannst. Außerdem ziehe ich nach jeder Möglichkeit ein Fazit.

Warum ist wichtig Ziele zu haben?


Ziele schenken Orientierung und geben Klarheit. Ich setzte mich plötzlich mit meinen Träumen und meinen Wünschen auseinander. Ich wollte einfach nicht mehr warten, dass mein berufliches Glück vom Himmel fällt und mich küsst. Ich habe in den vergangenen sechs Jahren in der Musikbranche lernen dürfen, dass das nicht passiert. 

Welche Faktoren nehmen Einfluss auf meine Sichtbarkeit?


Wie definierst du Sichtbarkeit? Ist der sichtbarer, den Konzertanfragen erreichen, ohne auch nur eine Booking-Email geschrieben zu haben? Deine Sichtbarkeit hilft dir dabei aktiv zu agieren und dein Leben und damit deine Karriere nach deiner Vorstellung zu gestalten. Unplanbarkeit hingegen laugt auf Dauer aus. Erschöpfung stellt sich ein. Das gilt es zu vermeiden. Aber wie? Eine Anleitung.

3. Wo kannst du einsparen?

Es ist enorm wichtig, einen Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben zu haben. Auf dieser Basis kannst du dir mal Gedanken dazu machen, wo es eventuell Potenzial gibt, Geld einzusparen. Im vergangenen Jahr habe ich im Rahmen der Mitgliedschaft das Thema Profit First beleuchtet, ein System, dass die Menschen dabei unterstützt, langfristig rentabel zu werden.

Im deutschen Buchhaltungssystem wird der Gewinn wie folgt berechnet:
Umsatz - Kosten = Gewinn

Hier wird aber der Punkt, sich selbst Gehalt auszuzahlen, völlig außer Acht gelassen. Genauso wenig unterstützt es uns dabei, unsere Kosten zu senken.

Profit First ist ein Ansatz, der die eben erwähnte buchhalterische Formel umdreht, und sagt:
Umsatz - Gewinn = Kosten

Durch diese umgekehrte Denkweise werden automatisch die Kosten gesenkt, weil du nun genau sehen kannst, welche Summe du in bar noch auf dem Konto hast – und auch nur das kann ausgegeben werden.
Warum? Du nimmst Geld ein: Das ist der Umsatz. Davon ziehst du zuerst deinen geplanten Gewinn und dein Gehalt ab – von dem, was dann übrig bleibt, kannst du deine Kosten begleichen.

Wenn das Geld nicht reicht, bedeutet das, dass du zu hohe Kosten hast und überprüfen musst, wo und wie du diese senken kannst. Durch dieses System kannst du dir langfristig einen finanziellen Puffer zulegen.

Über die Autorin

Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.  

RAKETEREI ist eine Community, die mittlerweile über 1.300 Musikerinnen fasst (Stand Juli 2020). Als Mentorin unterstütze ich die Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.

Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Imke Machura - raketerei

Häufig ist das Problem, dass sofort Geld vorhanden sein muss, um zum Beispiel ein neues Album zu finanzieren. Dabei ist es viel einfacher – und auch für dich entspannter – die Finanzierung gleich von Anfang an mitzudenken und sich dahingehend die Strukturen aufzubauen, die eben beispielsweise passives Einkommen generieren. Diese Strukturen entwickeln sich aber erst im Laufe der Zeit und müssen wachsen. Wenn du aber weißt, dass du in zwei Jahren ein Album releasen möchtest, kannst du heute anfangen, dir deine langfristigen Systeme im Kleinen aufzubauen.

Meine Mission

Als Co-Pilotin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen. RAKETEREI ist Deine Räuberleiter in die Musikbranche.

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