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Willst du mit deiner Musik Geld verdienen? Vermeide diese drei Fehler!  

Wer kennt es nicht? Du hast eine Idee – vielleicht den Aufbau einer besonderen Konzertreihe oder den Launch eines Podcasts – und legst sofort los, weil du total euphorisiert von deinem Einfall bist. Das ist auch nicht falsch. »Einfach machen« ist etwas, das du dir auf jeden Fall bewahren solltest. Allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt: nämlich bis genau dorthin, wo du nicht mehr organisch wächst. Hier darfst du den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern besser dein bisher Erreichtes sortieren und neu justieren.
Warum? Machst du einfach so weiter, ist dein weiteres Vorgehen mit einem enormen Kraftaufwand verbunden, wird sich mühsam anfühlen und schnell stellt sich das Gefühl, einfach nicht mehr voranzukommen, ein. Das wiederum kann schnell dazu führen, dass du die Lust an deiner eigentlich so tollen Idee verlierst.

Das Ergebnis: Die geplante Konzertreihe findet, statt ursprünglich zehn angedachten Shows, nur zweimal statt oder und der Podcast endet nach nur fünf Folgen.

Verschwendete Energie.

Wie du diesem Teufelskreis entkommst? Vermeide drei essenzielle Fehler. Welche das sind, verrate ich dir im heutigen Blogartikel.


In diesem Blogartikel erfährst du:

  • warum es wichtig ist, sich in der Branche auszukennen.
  • was gutes Marketing ausmacht.
  • warum du eine Mission und eine Vision brauchst.

© Unsplash

1. Fehler: Du betreibst keine Marktforschung 

Du musst den Markt kennen, auf dem du verkaufen willst.

Was meine ich damit?
Zum einen solltest du einen Überblick darüber haben, wer z. B. ähnlichen Inhalt wie du selbst anbietet. Und versteh das nicht falsch: Es ist nicht schlimm, wenn jemand etwas Identisches anbietet, denn in der Musik spielt deine Persönlichkeit eine große Rolle – und die kann nicht kopiert werden.
Zum anderen ist es wichtig, aktuelle Trends zu kennen, um damit verbundene Chancen und Risiken zu erkennen – aber keine Angst: Trends musst du nur auf den auch relevanten Märkten beobachten. Das muss nicht zwangsläufig die gesamte Musikbranche sein, sondern z. B. ein Teilmarkt davon oder eine angrenzende Branche. Hast du die Trends im Blick, verringerst du automatisch das Risiko falscher Entscheidungen.

Marktkenntnis zu haben, heißt außerdem, die Zielgruppe zu kennen: Wen möchtest du eigentlich erreichen?
Neben der bereits erwähnten Konkurrenz solltest du auch schauen, mit wem du dich vielleicht verbinden kannst, um deine Reichweite zu erhöhen – hab also die Netzwerke im Fokus. Bei Marktforschung geht es also darum, den Blick von dir und deinem Schaffen zu lösen, von der Frosch- in die Vogelperspektive zu wechseln, um eine Übersicht über das relevante Umfeld zu haben.

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2. Fehler: Du verfolgst keine Strategie

Hinter allem, was du angehst, sollte ein konkretes Ziel stecken, das dich voranbringt. Dabei geht es nicht um einen einzelnen Instagram-Post, wohl aber um das Ziel, das du prinzipiell mit deiner Instagram-Präsenz verfolgst. Zum Beispiel, dass Musiklabels oder Produzenten auf dich aufmerksam werden. Oder dass mehr Leute zu deinem Konzert kommen. Oder dass du mehr CDs verkaufst. Das Gleiche gilt beispielsweise auch beim Newsletter: Warum schreibst du einen Newsletter? Weil es alle machen und du gehört hast, das sei ein gutes Tool, um die Fans bei Laune zu halten? Das ist, gelinde gesagt, kein cleverer Umgang mit deiner Zeit. Dir fehlt das WARUM.

Und nicht nur das. Schnellt passiert es, dass du dich permanent getrieben fühlst, weil du denkst: »Ich muss noch was posten.« oder »Mist, was schreibe ich diesmal nur in den Newsletter?«  Du versuchst, alle Kanäle irgendwie zu bespielen, weil du dir erhoffst, durch deine Dauerpräsenz gesehen werden. So funktioniert das leider nicht. So funktioniert auch kein Algorithmus.

Was heißt es aber, gutes Marketing zu betreiben?
(1) Du musst wissen, wo genau die Menschen eigentlich auf dich aufmerksam werden.
(2) Du musst wissen, wo die Menschen eigentlich nach deinen Inhalten suchen.

Und genau an diesen Orten musst du stattfinden und Content wie Brotkrumen auslegen.

(3) Wenn die Menschen dann mögen, was sie sehen, dann werden sie deine Homepage besuchen und sich möglicherweise in deinen Newsletter eintragen.

An diesem Punkt wird aus einer IP- eine Newsletter-Adresse und der Mensch dahinter plötzlich ansprechbar.

(4) Wenn du dann deinen Newsletter regelmäßig rausschickst und einen Einblick in dein Schaffen gibst, lernen die Menschen dich immer besser kennen und werden eventuell …
(5) etwas kaufen und …
(6) dich weiterempfehlen (befürworten).

Es reicht einfach nicht, deine Inhalte einfach nur online zu stellen und zu warten, dass die Menschen kommen. Du musst aktiv einen Nutzen kommunizieren und diesen Nutzen zum potenziellen Fan hintragen.
Stell dir also die Frage: Was hat mein Fan davon, wenn er meine Musik hört? Welchen Mehrwert bietest du? Es geht um einen Small Quick Win, also um EINEN Aha-Moment, den dein Fan erlebt, wenn er mit deinen Inhalten interagiert. Das ist im Musikbusiness gar nicht so schwer, denn für die Fans sind Musikerinnen und Musiker einfach das Größte. Für die Fans lebst du ihren Traum! Du reist umher, wenn du auf Tour bist, du machst die Nacht zum Tag. Dein Leben – so nach außen – ist in der Wahrnehmung vieler eine einzige Party. Bist du nicht auf Tour, hängst du cool im Studio ab, arbeitest mit einem Musiklabel zusammen und hast vielleicht sogar einen Manager. Wooooow!

Das sind alles Bereiche, die niemand von außen einsehen kann. Deine Fans wissen nicht, was davon wahr ist und was nicht. Du hast hier ein riesiges Potenzial, das du ausschöpfen kannst, denn deine Fans wollen etwas abhaben von deinem ungewöhnlichen, aufregenden Leben. Und genau das muss kommuniziert werden.

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Warum ist es wichtig Ziele zu haben?


Ziele schenken Orientierung und geben Klarheit. Ich setzte mich plötzlich mit meinen Träumen und meinen Wünschen auseinander. Ich wollte einfach nicht mehr warten, dass mein berufliches Glück vom Himmel fällt und mich küsst. Ich habe in den vergangenen sechs Jahren in der Musikbranche lernen dürfen, dass das nicht passiert.

In drei Schritten zur richtigen Zielgruppe


Die Frage nach der Zielgruppe solltest du auf keinen Fall unterschätzen, wenn du mit deiner Musik Geld verdienen willst. Der klaren Definition deiner Zielgruppe – also der Menschen, die Geld dafür investieren wollen, um genau deinen Song oder deine Stücke zu hören – solltest du nicht nur ein paar schnelle Gedanken, sondern ausreichend Zeit widmen. Denn wenn du deine Fans nicht kennst, dann werden sie sich auch nicht die richtigen Menschen angesprochen fühlen.

Was bedeutet es eigentlich, Mehrwert zu liefern?


Eigentlich ist es doch ganz einfach: Es sind die Menschen in den sozialen Netzwerken sichtbar, die Mehrwert liefern. So weit, so gut. Aber was bedeutet es eigentlich, Mehrwert zu liefern? Sind damit vielleicht all die Selfies gemeint, die wir jeden Tag mehr oder weniger freiwillig zu sehen bekommen? Oder geht es um etwas anderes?

3. Fehler: Du steckst dir keine Ziele

Was willst du mit dem, was du tust, erreichen?
Damit meine ich mehr als »Ich möchte eine CD veröffentlichen.« oder »Ich will mehr Auftritte haben.« Es geht um die Formulierung einer Mission, also der Frage: »Was tue ich, um meine Vision zu erreichen?«, und einer Vision, also: »Wofür stehe ich? Warum tue ich das, was ich tue?«.
Natürlich kann in diesem Rahmen auf der To-do-Liste eine Record Release stehen und damit eine Teilaufgabe darstellen. Du wirst merken: Wenn du die für dich passenden Ziele gefunden und formuliert hast, werden diese einen regelrechten Sog entwickeln. Du willst sie dann auch wirklich erreichen und sie werden dich dabei unterstützen, fokussiert zu bleiben.
Ganz wichtig ist dabei: Teile dir deine Ziele in kleine, realistische Happen auf, damit sie dich nicht demotivieren.

Über die Autorin

Ich bin Imke und war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich dann RAKETEREI.  

RAKETEREI ist eine Community, die mittlerweile über 1.300 Musikerinnen fasst (Stand Juli 2020). Als Mentorin unterstütze ich die Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.

Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich am Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.

Imke Machura - raketerei

Das heißt zusammenfassend: 

Du vermeidest die drei genannten Fehler,
- indem du dich auf dem Markt umsiehst, ihn analysierst und interpretierst.
- indem du dir eine Strategie zurechtlegst, die genau deine Zielgruppe im Blick hat.
- indem du dir realistische Ziele setzt, die deinen Fokus schärfen.

Meine Mission

Als Co-Pilotin und Partnerin in Crime unterstütze ich dich dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen. RAKETEREI ist Deine Räuberleiter in die Musikbranche.

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